Marie Lottas Jugendzirkus Ubuntu nimmt an einer Voting-Aktion der Sparkasse Westholstein teil:  Die 20 bestplatzierten Projekte erhalten je 1.000,00 € als Zuwendung.  Die Webseite www.ubuntu.de gibt Aufschluss über den Zirkus als Jugendprojekt

Link zur Sparkasse: https://www.aktion20fuer20.de/projects/3868

Bericht aus Gießener Anzeiger, Freitag 5. Februar 2016

GESELLSCHAFT Sozialer Ort für Alle mitten in Grünberg / Feierliche Eröffnung mit Gottesdienst
Grünberg (atb). Die Kirche war voll, das neue Café in der Alsfelder Straße ebenso – der Eröffnungstag des Sofa war also ein voller Erfolg. Die Abkürzung Sofa steht für „Sozialer Ort für Alle“, schlüsselt Sozial-pädagogin und Ehrenamtskoordinatorin Beate Herdejost den Namen auf.
Im feierlichen Einweihungs-Gottesdienst in der Stadtkirche sprach Dekan Norbert Heide die Liturgie, der ehemalige Pfarrer Michael Blanke predigte, die Orgel spielte Alexander Frehse und der Chor„Taktzente“ sang. Ein prächtiges, nagelneues, türkisfarbenes Sofa stand im Altarraum und bildete den Mittelpunkt.

Das Sofa spielt eine wichtige Rolle, denn im neuen Café lädt es zum gemütlichen Plaudern ein und erinnert an den Namen und die Bedeu-tung des Ortes. Bürgermeister Frank Ide meinte, es passe sehr gut, dass sich die Idee für eine Begegnungsstätte auf diese Weise erfülle. Die Stadt zahle die Hälfte der Miete für die nächsten zwei Jahre. Die andere Hälfte übernehmen der ehemalige Pfarrer Michael Blanke und dessen Ehefrau Christa Blanke sowie die Firma des Pfarrers „Blanke-Kommunikationskultur“. Gefördert wird das Projekt zudem über „Drin“, einem Projekt der Evangelischen Kirche Hessen Nassau (EKHN). Die Trägerschaft hat die Diakonie. Die evangelische Kirche ist der Koope-rationspartner vor Ort.
Es stehen auch schon die ersten Termine auf dem Plan. So findet am heutigen Freitag, 5. Februar (2016), von 15 Uhr bis 17 Uhr der „offene Treff zur Begegnung mit Flüchtlingen“ statt. Außerdem soll es im Feb-ruar an jedem Freitag zwischen 10 und 12 Uhr eine „offene Tür“ geben. Am kommenden Dienstag, 9. Februar (2016), findet von 15 bis 17 Uhr das „Strickcafé“ statt. Für die Veranstaltungen muss man sich weder anmelden noch Eintritt bezahlen. Eine Spendenbox ist allerdings auf-gestellt.

Beate Herdejost dankte Helfern und Sponsoren. „Wir hätten nicht die Gelder für das schöne Fest gehabt.“ Geschenkt bekam das Sofa auch 30 Stapelstühle. Zusammen mit der Grundaustattung, die vom ehema-ligen Café Just abgekauft wurde, kommt Sofa damit auf 70 mögliche Sitzplätze. Das macht Sinn. Denn im Sofa soll auch die Möglichkeit für Vorträge oder Treffen geboten werden. Seit Januar sind die Räume in der Alsfelder Straße 13 gemietet. Seitdem wurde fleißig renoviert, Her-dejost freut sich über die zentrale Lage: „Das war uns ganz wichtig, damit wir gesehen werden.“

Großes Lob hatte Herdejost für die Damen des Strickcafés: „Sie sind die Keimzelle für das ganze Projekt. Wenn ich Hilfe brauche, sind sofort 15 Leute da, die helfen“. Wer Sofa unterstützen möchte, kann sich bei der Diakonie unter 06401/2231140 melden.

In Oberhessen gab es ein Pfarrer-Ehepaar Adolf und Luise KALBHENN mit vier Söhnen. Ich kannte die beiden noch als Ruheständler in Gießen und als Großeltern unserer 7 Kusinen und Vettern Kalbhenn in Merlau. Dort trafen wir Eisenberg-Geschwister bei den Familienfeiern und in den Ferien im Pfarrhaus von Mutters Zwillingsschwester Martha auch andere Kalbhenn-Kinder. Ihre Mütter stammten alle aus der Wahl-Familie. 3 Kusinen wurden durch Heirat Schwägerinnen. Das gab’s in Hessen. Man kannte sich.

  • Tante Lisbeth Schmidt (A 2122) heiratete 1931 Adolf Kalbhenn, Forstmeister im Odenwald
  • Tante Martha Wahl (A 2222) heiratete 1934 Werner Kalbhenn, Pfarrer in Merlau bei Grünberg
  • Tante Gisela Wahl (A 2133) heiratete 1937 Nikolaus Kalbhenn, Dipl.-Ing im Ruhrgebiet

Die 3 Kusinen haben zusammen 9 Jungen Kalbhenn und 6 Mädchen. Die neuen Namen der verheirateten Töchter in unserem „Korrespondenzblatt“ sind EITEL, BINZ, SCHOENWÄLDER, STALOCH, KOESTER und VON SELTMANN. Fast alle sind längst Großeltern. Und außer Kalbhenn gibt es noch viele andere Familiennamen bei den 36 Enkeln der 3 Kusinen. Das alles könnt Ihr Euch mit Hilfe der Kennziffern selbst nachschlagen im Familienbuch Bernbeck. Mir war nur immer interessant, wie auf diese Weise 3 Wahl‘sche Kusinen zu Schwägerinnen geworden sind, und damit das Familienband verdoppelt wurde, und wie 5 Eisenberg Geschwister daran teilhatten.

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Kleine Anekdote zu diesem Artikel. Laut Bericht von Gisela Kalbhenn wurde in der Brautansprache bei der dritten Hochzeit folgendes ergänzt: "Wir möchten der Familie Kalbhenn mitteilen, dass keine weiteren ledigen Cousinen zu vergeben sind."

Am 7. Juni 1876, das war der Mittwoch nach Pfingsten, fand also der erste Familientag der Familie Bernbeck statt, den Carl Leimbach (A 81) zusammen mit dem Gießener Lokalkomité und dem Provisorischen Festausschuss sorgfältig vorbereitet hatte. Im Korrespondenzblatt vom 1. Juli 1876 berichtet Wilhelm Wahl (A 22) ausführlich darüber. Dort lesen wir: (aa0. 38f): „Schon am Vorabend versammelten sich im Café Ebel das Localcomité, der Familienausschuss und andere bereits an-gekommene Familienmitglieder, unter ihnen auch einige junge Frauen und Jungfrauen, um (…) die am Festtage zur Beratung kommenden Gegenstände einer vorläufigen Besprechung zu unterziehen. Den Vor-sitz übernahm das älteste Mitglied des Familienausschusses, Vetter Carl Bernbeck aus Queck (C 2). Franz Wahl (A 23) legte einen „Entwurf der Statuten der Familie Bernbeck „ vor, der in allen wesentlichen Punk-ten gutgeheißen, in einigen wenigen modifiziert wurde.