Beitrag im Spiegel 52/2013

Nach den Atomgesprächen hoffen viele Iraner auf ein Ende der Sanktionen - und Westunternehmer wittern das ganz große Geschäft.

Er hat gelernt, sich nicht immer aufzuregen, zum Beispiel über die Autoschlange morgens von Gholhak im Norden Teherans Richtung Zentrum, wo sein Büro ist. Daniel Bernbeck steckt schon wieder fest, alle hupen. Eine schlimme Stadt sei Teheran, sagt Bernbeck, auch schon ohne Angriffsdrohung aus Israel oder Sanktionen.

Zum Artikel: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-124097522.html

Seine pädagogischen Verdienste sind riesig, seine künstlerische Offenheit groß: All das war zu sehen bei der großen Geburtstagsfeier von Ulrich Roehm in der Lichtburg. Die Gratulanten waren aus Peking, Hawaii und Moskau angereist.

Tanz-Gala mit Gästen aus aller Welt | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf: http://www.derwesten.de/staedte/essen/kultur/tanz-gala-mit-gaesten-aus-aller-welt-id8447967.html#plx421928133

Seine pädagogischen Verdienste sind riesig, seine künstlerische Offenheit groß: All das war zu sehen bei der großen Geburtstagsfeier von Ulrich Roehm in der Lichtburg. Die Gratulanten waren aus Peking, Hawaii und Moskau angereist.

Tanz-Gala mit Gästen aus aller Welt | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/kultur/tanz-gala-mit-gaesten-aus-aller-welt-id8447967.html#plx1058606686

Wenn man mit Löwen zu tun hat, wird man gottlob von niemandem ernst genommen und darf überall hin!“  Dieses Zitat des berühmten Zoologen Bernhard Grzimek fiel mir wieder ein, als ich zum ersten mal einem der geheimnisvollen Steinlöwen im Gebiet der Bachtiari-Nomaden begegnete. Grzimek sollte Recht behalten! Spätestens seit damals nahm uns niemand mehr ernst!

Es war im März 2011, als wir von Masjed Soleyman in der südiranischen Provinz Khuzestan über die Zagros-Berge nach Shahre Kord fuhren. Die Überquerung des Gebirges stellte sich als schwieriger heraus, als wir voraussehen konnten. Meine deutschen Augen hatten auf der Landkarte eine „rote Bundesstraße“ gesehen, also dachte mein deutsches Gehirn „das ist ja eine prima Straße, da kommt man gut voran...“. Au weia! Kurz: Wir landeten ahnungslos in den zerklüfteten Tälern, Schluchten und Ebenen zwischen 4000m hohen Bergen mitten im Nichts. Die Dörfer sahen ärmlich, ja fast gruselig aus und unser bepacktes Auto wurde von den Nomaden mit skeptischen Blicken durchbohrt. Die Blicke waren kurz und scheu, aber wenn wir mit der Hand und einem Lachen grüßten, platzte ein hemmungsloses Strahlen aus den sonst so ernsten und ledernen Gesichtern.

Januar 1915. Der Schriftleiter des Familienblattes, Pfarrer Heinrich Nies in Melbach (D 16 = D 46), schickt dem neuen Jahrgang ein nachdenkliches Vorwort voraus (S. 1f.). In den letzten Jahrzehnten, in denen man auf einen sicheren und dauerhaften Frieden habe hoffen können, habe das Familienblatt dem Ziel gedient, das Gedächtnis der alten Zeiten aufleben zu lassen. Ob das jetzt noch, 1915, passend sei? Er schreibt: „Nun sind wir mitsamt unsrem ganzen Volk wie durch einen gewaltsamen Ruck aus solcher beschaulicher Vertiefung in alten Zeiten herausgerissen worden, und unser Blick ist in die Zukunft, in eine kommende Zeit gerichtet. Zwar zunächst noch leben wir von Tag zu Tag…Aber eines steht uns fest: es wird ein Neues gepflügt auf dem Acker unseres deutschen Volkslebens. Wird da künftig auf diesem Acker auch…Platz sein...für die Saat echten Familiensinns?...Sicherlich wird in der Zukunft das öffentliche Leben einen größeren Raum einnehmen als bisher…Sind doch jetzt unsere lieben Frauen, ganz gegen Willen und Neigung, in die Politik hineingezogen und lesen die Zeitung, ohne in den Unterhaltungsteil zu blicken. Wird nicht auch nach dem Kriege der Lärm des Tages, das überlaute Knarren des Rades der Zeit alles stille Leben, sonderlich in der Familie, übertönen?“ Berechtigte Sorge und – damals noch seltener – prophetischer Weitblick. Heinrich Nies schließt mit der Überlegung, dem Familienblatt könne bei diesen Bedrohungen eine besondere Zukunftsaufgabe zufallen.