Bad Herrenalb.

Johannes Oesch (57) ist neuer evangelischer Pfarrer von Bad Herrenalb. In einem festlichen Gottesdienst ist er gestern in sein Amt eingeführt worden.

Die Investitur mit Amtsverpflichtung und Segnung vollzog Dekan Joachim Botzenhardt aus Neuenbürg. Er sagte: „Liebe Bad Herrenalber, es ist geschafft. Die lange Zeit des Wartens und der Ungewissheit ist vorbei. Der neue Pfarrer ist da.“ Ganz so neu ist Pfarrer Oesch in Bad Herrenalb allerdings nicht. Ein Jahr lang übernahm er bereits Vertretungsdienste für die lange Zeit erkrankte Vorgängerin im Amt. Außerdem half er die Lücke zu füllen, die durch den Wegfall der zweiten Pfarrstelle in Bad Herrenalb entstanden war. „Sie haben in der Gemeinde schon erste Spuren hinterlassen“, bestätigte Botzenhardt. Zusammen mit dem im vergangenen Herbst völlig neu besetzten Kirchengemeinderat steht die evangelische Kirchengemeinde jetzt vor einem Neuanfang.

Artikel im Schwarzwälder Boten unter http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bad-herrenalb-ungewissheit-vorbei.1e77a0d6-6888-47d5-ad63-8df935a96f5d.html

Bereits im Februar hatte sich der bisherige Eigentümer aus Pfungstadt gemeldet, der auf allerlei Umwegen an das Porträt eines Johann Phillip Bernbeck geraten war. Aufgrund einer Beschriftung auf der Rückseite soll es sich bei diesem Johann Philipp Bernbeck um den Großvater unseres Stammvaters Johann Daniel Bernbeck handeln. Da sich der bisherige Bildeigentümer auch mit Ahnenforschung befasst, kam er über die Homepage in Kontakt mit Otto-Georg Richter (F 9423), der allerdings von seinem Wohnsitz in den USA aus nichts unternehmen konnte.

Johann Philipp Bernbeck

Nachdem der Sprecher auf das Porträt hingewiesen worden war, fuhr er nach Pfungstadt und erwarb das Bild gegen eine kleine Summe.

Die Inschrift auf der Rückseite lautet: Johann Philipp Bernbeck, geb. zu Gießen am 4. IV.1700, gest. daselbst am 29. IX. 1759, Großvater des Wirberger Stammvaters, siehe Stammbaum S. 44 oben.

Auf der Rückseite der Leinwand steht 1724. (Der Rest ist nicht zu entziffern)

Johann Philipp Bernbeck (Rücken)

Im besagten Stammbaum von 1896 steht auf S. 44: Johann Philipp, Bürger und Wollenweber, auch des XVIer Raths Mitglied zu Gießen, geboren am daselbst am 4. April 1700, gest. 29. September 1754, vermählt seit 11. August 1718 mit Anna Dorothea, geb. Maus. Tochter des Bürgers und Tuchmachers Joh. Jost Maus zu Gießen. Das Porträt zeigt ihn also im Alter von 24 Jahren als Ratsherr, mit einem an einen Pfarrer erinnernden Beffchen. Für heutige Augen wirkt er allerdings älter. Aufgrund dieser Einträge muss sich das Porträt also bereits einmal im Besitz der Familie befunden haben. Da der vormalige Besitzer nicht zu ermitteln war, wird der Sprecher Dr. Ernst Jürgen Bernbeck das Bild verwahren.

Ergotherapie trifft Musiktherapie Interview mit Jan Sonntag (A222142): http://www.ebede.net/leute/60-interview/304-ergotherapie-trifft-musiktherapie

 

Einige Tage vor der Familienrats-Sitzung im November 2014 erhielt ich einen Anruf von meinem Sohn Peter Bernbeck; Otto-Georg Richter (F 9433), unser Webmaster in Amerika, habe ihm gemailt, da habe ein Herr Hallstein ein Ölgemälde aufgefunden, das Johann Philipp Bernbeck darstelle, den Großvater unseres Stammvaters Johann Daniel Bernbeck. Bevor der Entdecker das Bildnis in den Antiquitätenhandel bringe, wolle er es der Familie Bernbeck zum Kauf anbieten. Es befinde sich jetzt in Pfungstadt. Und Peter gab mir Adresse und Telefonnummer des Herrn Hallstein. Vielleicht könnte ich mir das Gemälde mal ansehen.

 

Pfungstadt liegt praktisch in meiner Nachbarschaft, kein Problem, da mal hinzufahren. Ich rief also Herrn Hallstein an, und er bestätigte, was er schon Otto-Georg mitgeteilt hatte: das Bild stelle gemäß der Inschrift auf der Rückseite einen Vorfahren der Familie Bernbeck dar. Er selbst treibe Ahnenforschung in seiner eigenen Familie und sei dabei auf das fremde Porträt gestoßen. Er wolle es gern der Familie Bernbeck reservieren. Ob ich eine email-Adresse hätte? Nein? Dann könne er mir halt kein Foto schicken. Aber ich konnte einen Besuch bei ihm verabreden, schon am übernächsten Nachmittag war er zu erreichen.