Wir schreiben das Jahr 2016. Das bedeutet, dass der Familienver-band Bernbeck, gegründet 1876, 140 Jahre alt geworden ist. 140 ist zwar keine anerkannte Jubiläumszahl wie 150, aber doch eine schön runde und bemerkenswerte Zahl, die für einen Familienverband ein stattliches Alter anzeigt. Denn schon vor einigen Jahren ließ die schrumpfende Zahl der Teilnehmer an den Familientagen Zweifel auf-kommen, ob unser Verband überhaupt das 120. Lebensjahr erreichen würde. Jetzt, 20 Jahre nach dem befürchteten Sterbetermin, können wir feststellen: wir sind immer noch da, zwar unübersehbar geschwächt, aber noch nicht ganz am Ende. Ein kleiner Trupp von stammesbewuss-ten Verwandten hält das Fähnlein der Familienverbundenheit aufrecht und gibt sich redliche Mühe, das frühere Feuer der Begeisterung für die Familientage nicht völlig verglimmen zu lassen.

Beim kleinen Familientag in Offenbach wurde den anwesenden Mitgliedern der Familie Bernbeck von mir (F9433) die Neuigkeit überbracht, daß der lange für ausgestorben gehaltene Stamm Strack I der Familie Bernbeck in den USA blüht und gedeiht.  Wie kommt man zu solcher Information?  Am 10. Januar 1997 hat John L. Block aus Coatsburg in Illinois eine Nachricht in einem der Genealogie-Foren im Usenet hinterlassen, daß er Informationsaustausch mit anderen sucht, die so wie er an Warren County in Missouri interessiert sind.  Nun, auf eine sol-che „Message“ hatte ich seit etwa 2 Jahren gewartet, denn schließlich waren zwei der 4 Kinder von Gottfried Strack und Henriette Bernbeck genau dorthin ausge-wandert, nämlich Charlotte Strack (Ehefrau von Georg Münch) und ihr jüngerer Bruder Karl Konstantin Strack.  Unser Familienstammbuch von 1895 listet eine ganze Reihe Nachkommen von letzterem.  Mit der Neuausgabe von 1921 konnte leider keine weitere Information ergänzt werden; der Kontakt war abgerissen.  Bei so vielen Nachkommen konnte und wollte ich es nicht wahr haben, daß keine lebenden Nachkommen mehr existieren sollten.  Schon rein statistisch war dies äußerst unwahrscheinlich.  Nur, wie reaktiviert man den Kontakt?  Ich hatte schon früher in amerikanischen Telefonbüchern gesehen, daß die Namen Münch, Strack, Schowengerdt, Dobsch und Middelkamp nach wie vor stark in Missouri knapp westlich von St. Louis vertreten waren.  Allerdings schreibt oder telefo-niert man ja nicht einfach drauflos, wenn die Kosten für Post und Telekom so hoch sind wie bei uns in Deutschland.  Also geduldig die vielen Nachrichten im Internet studieren ...  Also, in diesem Jahr wurde ich fündig.  Noch am selben Tag schrieb ich an John Block und teilte ihm die aus unserem Familienstammbuch be-kannten Daten mit.  Nur einen Tag später kam von ihm eine umfangreiche Ant-wort, aufgeteilt in 4 einzelne Messages.  Bereits

Ergotherapie trifft Musiktherapie Interview mit Jan Sonntag (A222142): http://www.ebede.net/leute/60-interview/304-ergotherapie-trifft-musiktherapie

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu. Natürlich war nicht alles optimal, so sind zum Beispiel einige treue Abonnenten des Familienblattes gestorben. Wenn man sich aber vor Augen führt, was die Familie Bernbeck vor 100 Jahren während des E.rsten Weltkriegs durchmachen musste, und wieviele Menschen auch heutzutage noch durch Krieg geschädigt oder vertrieben werden, so haben wir in Europa doch ein recht angenehmes Leben. Hoffen wir, dass das auch in Zukunft so bleibt. Der Familienrat wünscht allen Familienmitgliedern im In- und Ausland ein beschauliches Weihnachtsfest und ein Glückliches und Gesegnetes Jahr 2015.