Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu. Natürlich war nicht alles optimal, so sind zum Beispiel einige treue Abonnenten des Familienblattes gestorben. Wenn man sich aber vor Augen führt, was die Familie Bernbeck vor 100 Jahren während des E.rsten Weltkriegs durchmachen musste, und wieviele Menschen auch heutzutage noch durch Krieg geschädigt oder vertrieben werden, so haben wir in Europa doch ein recht angenehmes Leben. Hoffen wir, dass das auch in Zukunft so bleibt. Der Familienrat wünscht allen Familienmitgliedern im In- und Ausland ein beschauliches Weihnachtsfest und ein Glückliches und Gesegnetes Jahr 2015.

Nun bin ich zurück in Deutschland angekommen und es ist Zeit mein „weltwärts“-Jahr in Südafrika zu reflektieren. Gerne möchte ich euch daran teilhaben lassen und euch einen Einblick in meine Erlebnisse geben.

Mein Projekt war in Johannesburg stationiert, näher gesagt im Westen Johannesburgs in einem kleinen Ort namens „Wilro Park“. Dort habe ich mit teilweise bis zu 7 wechselnden Mitfreiwilligen in einer deutsch gegründeten christlichen evangelisch – lutherischen Gemeinde („West Rand Lutheran Community Church“) gearbeitet. Die Gemeinde ist sehr groß, es gibt drei Pfarrer, einen der für die Jugendlichen verantwortlich ist, Jürgen Lier, eine Kinderpastorin, Isabeau Weyer und den Hauptpastor Jochen Volker. Jeden Sonntag finden ein deutsch- und ein englischsprachiger Gottesdienst statt, die beide von Jochen Volker gehalten werden.  Auf dem Kirchengrundstück befinden sich neben dem Kirchengebäu-de auch eine Grundschule mit dem Namen „Riverbank“, ein Kinder-garten mit dem Namen „Joyland“, ein Haus in dem zwei Pflegemütter mit jeweils vier Pflegekindern leben, ein Sportplatz, die Häuser von Jochen und Isabeau und zu guter Letzt die Zimmer in denen wir Freiwillige gelebt haben.

Geschrieben von Martin Lischka am in Italienischer Stiefel

Coach myself – Reflexionen über einen Selbstversuch im Urlaub

oder

Jetzt fahr ich nur noch meinen Stiefel – den Italienischen!

Vor mehr als 20 Jahren radelte ich mit dem Rennrad von München, über die Alpen und den Apennin, in 8 Tagen nach Rom und spürte am Ende dieser  knapp 900 km Tour ein Gefühl bis dato nicht erkannter Erholung. Ich führte es auf mehrere Faktoren zurück:

  • Ich fuhr ganz allein und konnte ausschließlich meinen Rhythmus leben und fahren
  • Ich hatte den Vergleich zu einer Tour mit einem Freund (gleicher Start und gleiches Ziel, allerdings andere Route) – hier war permanent Rücksichtnahme und Abstimmung gefragt
  • Ich wusste morgens nicht wo ich abends sein und unterkommen würde
  • Sowohl Geist (Konzentration auf Strecke und Verkehr) als auch Körper (Tagesetappen zwischen 60 und 240 km) waren gleichermaßen beansprucht
  • Ich war nicht aufgefordert, irgendetwas zu argumentieren oder Rechenschaft für mein Tun  abzugeben

Beitrag im Spiegel 52/2013

Nach den Atomgesprächen hoffen viele Iraner auf ein Ende der Sanktionen - und Westunternehmer wittern das ganz große Geschäft.

Er hat gelernt, sich nicht immer aufzuregen, zum Beispiel über die Autoschlange morgens von Gholhak im Norden Teherans Richtung Zentrum, wo sein Büro ist. Daniel Bernbeck steckt schon wieder fest, alle hupen. Eine schlimme Stadt sei Teheran, sagt Bernbeck, auch schon ohne Angriffsdrohung aus Israel oder Sanktionen.

Zum Artikel: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-124097522.html