In Oberhessen gab es ein Pfarrer-Ehepaar Adolf und Luise KALBHENN mit vier Söhnen. Ich kannte die beiden noch als Ruheständler in Gießen und als Großeltern unserer 7 Kusinen und Vettern Kalbhenn in Merlau. Dort trafen wir Eisenberg-Geschwister bei den Familienfeiern und in den Ferien im Pfarrhaus von Mutters Zwillingsschwester Martha auch andere Kalbhenn-Kinder. Ihre Mütter stammten alle aus der Wahl-Familie. 3 Kusinen wurden durch Heirat Schwägerinnen. Das gab’s in Hessen. Man kannte sich.

  • Tante Lisbeth Schmidt (A 2122) heiratete 1931 Adolf Kalbhenn, Forstmeister im Odenwald
  • Tante Martha Wahl (A 2222) heiratete 1934 Werner Kalbhenn, Pfarrer in Merlau bei Grünberg
  • Tante Gisela Wahl (A 2133) heiratete 1937 Nikolaus Kalbhenn, Dipl.-Ing im Ruhrgebiet

Die 3 Kusinen haben zusammen 9 Jungen Kalbhenn und 6 Mädchen. Die neuen Namen der verheirateten Töchter in unserem „Korrespondenzblatt“ sind EITEL, BINZ, SCHOENWÄLDER, STALOCH, KOESTER und VON SELTMANN. Fast alle sind längst Großeltern. Und außer Kalbhenn gibt es noch viele andere Familiennamen bei den 36 Enkeln der 3 Kusinen. Das alles könnt Ihr Euch mit Hilfe der Kennziffern selbst nachschlagen im Familienbuch Bernbeck. Mir war nur immer interessant, wie auf diese Weise 3 Wahl‘sche Kusinen zu Schwägerinnen geworden sind, und damit das Familienband verdoppelt wurde, und wie 5 Eisenberg Geschwister daran teilhatten.

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Kleine Anekdote zu diesem Artikel. Laut Bericht von Gisela Kalbhenn wurde in der Brautansprache bei der dritten Hochzeit folgendes ergänzt: "Wir möchten der Familie Kalbhenn mitteilen, dass keine weiteren ledigen Cousinen zu vergeben sind."

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