Nun bin ich zurück in Deutschland angekommen und es ist Zeit mein „weltwärts“-Jahr in Südafrika zu reflektieren. Gerne möchte ich euch daran teilhaben lassen und euch einen Einblick in meine Erlebnisse geben.

Mein Projekt war in Johannesburg stationiert, näher gesagt im Westen Johannesburgs in einem kleinen Ort namens „Wilro Park“. Dort habe ich mit teilweise bis zu 7 wechselnden Mitfreiwilligen in einer deutsch gegründeten christlichen evangelisch – lutherischen Gemeinde („West Rand Lutheran Community Church“) gearbeitet. Die Gemeinde ist sehr groß, es gibt drei Pfarrer, einen der für die Jugendlichen verantwortlich ist, Jürgen Lier, eine Kinderpastorin, Isabeau Weyer und den Hauptpastor Jochen Volker. Jeden Sonntag finden ein deutsch- und ein englischsprachiger Gottesdienst statt, die beide von Jochen Volker gehalten werden.  Auf dem Kirchengrundstück befinden sich neben dem Kirchengebäu-de auch eine Grundschule mit dem Namen „Riverbank“, ein Kinder-garten mit dem Namen „Joyland“, ein Haus in dem zwei Pflegemütter mit jeweils vier Pflegekindern leben, ein Sportplatz, die Häuser von Jochen und Isabeau und zu guter Letzt die Zimmer in denen wir Freiwillige gelebt haben.

Geschrieben von Martin Lischka am in Italienischer Stiefel

Coach myself – Reflexionen über einen Selbstversuch im Urlaub

oder

Jetzt fahr ich nur noch meinen Stiefel – den Italienischen!

Vor mehr als 20 Jahren radelte ich mit dem Rennrad von München, über die Alpen und den Apennin, in 8 Tagen nach Rom und spürte am Ende dieser  knapp 900 km Tour ein Gefühl bis dato nicht erkannter Erholung. Ich führte es auf mehrere Faktoren zurück:

  • Ich fuhr ganz allein und konnte ausschließlich meinen Rhythmus leben und fahren
  • Ich hatte den Vergleich zu einer Tour mit einem Freund (gleicher Start und gleiches Ziel, allerdings andere Route) – hier war permanent Rücksichtnahme und Abstimmung gefragt
  • Ich wusste morgens nicht wo ich abends sein und unterkommen würde
  • Sowohl Geist (Konzentration auf Strecke und Verkehr) als auch Körper (Tagesetappen zwischen 60 und 240 km) waren gleichermaßen beansprucht
  • Ich war nicht aufgefordert, irgendetwas zu argumentieren oder Rechenschaft für mein Tun  abzugeben

Seine pädagogischen Verdienste sind riesig, seine künstlerische Offenheit groß: All das war zu sehen bei der großen Geburtstagsfeier von Ulrich Roehm in der Lichtburg. Die Gratulanten waren aus Peking, Hawaii und Moskau angereist.

Tanz-Gala mit Gästen aus aller Welt | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf: http://www.derwesten.de/staedte/essen/kultur/tanz-gala-mit-gaesten-aus-aller-welt-id8447967.html#plx421928133

Seine pädagogischen Verdienste sind riesig, seine künstlerische Offenheit groß: All das war zu sehen bei der großen Geburtstagsfeier von Ulrich Roehm in der Lichtburg. Die Gratulanten waren aus Peking, Hawaii und Moskau angereist.

Tanz-Gala mit Gästen aus aller Welt | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/kultur/tanz-gala-mit-gaesten-aus-aller-welt-id8447967.html#plx1058606686

Beitrag im Spiegel 52/2013

Nach den Atomgesprächen hoffen viele Iraner auf ein Ende der Sanktionen - und Westunternehmer wittern das ganz große Geschäft.

Er hat gelernt, sich nicht immer aufzuregen, zum Beispiel über die Autoschlange morgens von Gholhak im Norden Teherans Richtung Zentrum, wo sein Büro ist. Daniel Bernbeck steckt schon wieder fest, alle hupen. Eine schlimme Stadt sei Teheran, sagt Bernbeck, auch schon ohne Angriffsdrohung aus Israel oder Sanktionen.

Zum Artikel: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-124097522.html

Wenn man mit Löwen zu tun hat, wird man gottlob von niemandem ernst genommen und darf überall hin!“  Dieses Zitat des berühmten Zoologen Bernhard Grzimek fiel mir wieder ein, als ich zum ersten mal einem der geheimnisvollen Steinlöwen im Gebiet der Bachtiari-Nomaden begegnete. Grzimek sollte Recht behalten! Spätestens seit damals nahm uns niemand mehr ernst!

Es war im März 2011, als wir von Masjed Soleyman in der südiranischen Provinz Khuzestan über die Zagros-Berge nach Shahre Kord fuhren. Die Überquerung des Gebirges stellte sich als schwieriger heraus, als wir voraussehen konnten. Meine deutschen Augen hatten auf der Landkarte eine „rote Bundesstraße“ gesehen, also dachte mein deutsches Gehirn „das ist ja eine prima Straße, da kommt man gut voran...“. Au weia! Kurz: Wir landeten ahnungslos in den zerklüfteten Tälern, Schluchten und Ebenen zwischen 4000m hohen Bergen mitten im Nichts. Die Dörfer sahen ärmlich, ja fast gruselig aus und unser bepacktes Auto wurde von den Nomaden mit skeptischen Blicken durchbohrt. Die Blicke waren kurz und scheu, aber wenn wir mit der Hand und einem Lachen grüßten, platzte ein hemmungsloses Strahlen aus den sonst so ernsten und ledernen Gesichtern.