Unser Familienrezept! Dazu muss man bedenken, dass ich normalerweise Rezepte nur als Ideengeber benutze und dann mein eigenes Ding draus mache. Viele meiner Angaben sind daher als Vorschläge zu betrachten 😁

Man nehme:

500 gr Speckwürfel (ich nehme die fertig geschnittenen aus dem Kühlregal)

1 kg Zwiebeln, gewürfelt

Mehl

Saure Sahne oder griechischen Joghurt oder Schmand

Würfel Bratensoße oder Rinderbrühe

Salz

Pfeffer

Zucker

Zitronensaft

Kartoffelklöße (ich nehme Pulver. Mit einem Ei und etwas weniger Flüssigkeit schmecken sie wie selbstgemacht!)

 

Zuerst brate ich die Zwiebeln und den Speck an. Extra Fett ist da meistens nicht nötig. Wenn alles schön hellbraun ist, mache ich Mehl dran und rühre es unter. Das saugt das Fett auf und bildet dadurch eine Mehlschwitze. Dann kommt Wasser drauf, nicht sparsam sein! Wenn man nur kleine Mengen Wasser auf einmal hinzugibt, bilden sich Klümpchen. Wenn es aufkocht, wird es dick. Das ist gut so.

Jetzt muss man würzen. Ich habe so meine Lieblingsgewürzmischungen, die ich verwende. Die Soße bleibt recht hell, aber durch die Röststoffe vom Anbraten sorgen für etwas Farbe und viel Geschmack. Vorsicht mit dem Salz, denn die Speckwürfel sind recht salzig. Dann wird es Zeit für die besondere Geschmacksnote, nämlich süß-sauer. Zucker und Zitronensaft sorgen dafür. Wer sich nicht traut, nimmt etwas von der Soße ab und testet. Es muss schon kräftig sein. Meine Großmutter mütterlicherseits kommt aus Ostpreußen, da ist das wohl Standard.

Zum Schluss rührt man die Saure Sahne o.ä. unter, die alles cremig macht. Probiert die Konsistenz aus, die ihr mögt.

Man kann die Kosten pro Portion natürlich durch die Menge Mehl steuern, die man verwendet. Ich habe es schon des Öfteren für große Gruppen gekocht.

Guten Appetit!

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